Seabourn: Einstellung von U‑Boot-Programm der Expeditionsschiffe
Seabourn hat bestätigt, das U‑Boot-Programm auf seinen Expeditionsschiffen einzustellen. Die Luxusreederei erklärte, die U‑Boote, bisher ein Markenzeichen der Expeditionsschiffe Seabourn Venture und Seabourn Pursuit, würden mit Ende der laufenden Antarktis-Saison außer Dienst gestellt.
Seabourn nannte eine Kombination aus kommerziellen und betrieblichen Gründen als ausschlaggebend für diesen Schritt. Hauptgrund war die geringere Nachfrage nach den optionalen, kostspieligen U‑Boot-Ausflügen als erwartet, die als Zusatzleistungen und nicht im Reisepreis enthalten angeboten wurden.

Das Unternehmen verwies außerdem auf die technische Komplexität der Wartung und Zertifizierung der U‑Boote sowie auf die verschärften regulatorischen Rahmenbedingungen für deren Einsatz in sensiblen Umgebungen wie der Antarktis. Diese Einschränkungen hätten die Betriebskosten erhöht und die Einsatzflexibilität eingeschränkt.
Seabourn erklärte, man wolle sich stattdessen auf andere Aspekte des Expeditionsangebotes konzentrieren und diese ausbauen, darunter Zodiac-Anlandungen, geführte Exkursionen und Bordprogramme. Dieser Rückzug markiert eine seltene Rückbesinnung im Expeditionssektor, wo die Reedereien zunehmend in hochwertige Erlebnisausrüstung investiert haben, um sich von der Konkurrenz abzuheben.





