Seabourn beendet das U‑Boot-Programm der Expeditionsschiffe

Sea­bourn hat be­stä­tigt, das U‑­Boot-Pro­gramm auf sei­nen Ex­pe­di­ti­ons­schif­fen ein­zu­stel­len. Die Lu­xus­ree­de­rei er­klärte, die U‑Boote, bis­her ein Mar­ken­zei­chen der Ex­pe­di­ti­ons­schiffe Sea­bourn Ven­ture und Sea­bourn Pur­suit, wür­den mit Ende der lau­fen­den Ant­ark­tis-Sai­son au­ßer Dienst ge­stellt.

Sea­bourn nannte eine Kom­bi­na­tion aus kom­mer­zi­el­len und be­trieb­li­chen Grün­den als aus­schlag­ge­bend für die­sen Schritt. Haupt­grund war die ge­rin­gere Nach­frage nach den op­tio­na­len, kost­spie­li­gen U‑­Boot-Aus­flü­gen als er­war­tet, die als Zu­satz­leis­tun­gen und nicht im Rei­se­preis ent­hal­ten an­ge­bo­ten wur­den.

Mau­ricio Fer­nan­dez, Lead Sub­ma­rine Pi­lot, Sea­bourn Pur­suit (c) Sea­bourn

Das Un­ter­neh­men ver­wies au­ßer­dem auf die tech­ni­sche Kom­ple­xi­tät der War­tung und Zer­ti­fi­zie­rung der U‑Boote so­wie auf die ver­schärf­ten re­gu­la­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen für de­ren Ein­satz in sen­si­blen Um­ge­bun­gen wie der Ant­ark­tis. Diese Ein­schrän­kun­gen hät­ten die Be­triebs­kos­ten er­höht und die Ein­satz­fle­xi­bi­li­tät ein­ge­schränkt.

Sea­bourn er­klärte, man wolle sich statt­des­sen auf an­dere Aspekte des Ex­pe­di­ti­ons­an­ge­bo­tes kon­zen­trie­ren und diese aus­bauen, dar­un­ter Zo­diac-An­lan­dun­gen, ge­führte Ex­kur­sio­nen und Bord­pro­gramme. Die­ser Rück­zug mar­kiert eine sel­tene Rück­be­sin­nung im Ex­pe­di­ti­ons­sek­tor, wo die Ree­de­reien zu­neh­mend in hoch­wer­tige Er­leb­nis­aus­rüs­tung in­ves­tiert ha­ben, um sich von der Kon­kur­renz ab­zu­he­ben.

www.seabourn.com

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